Startseite » Neuigkeiten » News »
Aufgrund einer Vulkanaschewolke stürzt ein Kleinflugzeug in ein Waldgebiet nahe Rabenau. Von den an Bord befindlichen Personen fehlt jede Spur. Was nach einer schlimmen Katastrophe klingt, war glücklicherweise nur das Einsatzszenario der Rettungshundeprüfung des DRK Sachsen.
Die angetretenen Teams hatten die Aufgabe, innerhalb von 20 Minuten ein Waldgebiet von 30.000m2 nach den vermissten „Passagieren“ abzusuchen. Nachdem der Hund eine Person lokalisiert hat, erfolgt durch den Hundeführer sofort die medizinische Erstversorgung sowie das Nachfordern weiterer Kräfte.
Die Prüfer bewerten neben der Suchleistung des Hundes auch die Sachkenntnis der Hundeführer im Bereich Einsatztaktik, Funk und die Orientierung in unbekanntem Gelände.
Bevor die Teams jedoch den Prüfungsteil Flächensuche absolvieren konnten, mussten erst einmal die Hundeführer beim Fachfragentest zeigen, dass auch die Theorie der Rettungshundearbeit sitzt.
Beim darauf folgenden Verweistest ist dann in erster Linie der Hund gefordert. Bewertet werden die Anzeige des „Fundes“, welche diesmal bei allen Startern durch Verbellen erfolgte, und das Verhalten am „Opfer“.
Für ein einsatzfähiges Team ist es besonders wichtig, dass der Hund jederzeit auf die Kommandos seines Hundeführers reagiert. Dies wird im Gehorsamsteil der Prüfung bewertet.
Am Ende von zwei anstrengenden Prüfungstagen konnte das Prüferteam Viola Daub und Josef Graap allen 4 Dresdner Rettungshundeteams die begehrte Rettungshundeplakette überreichen.
Besonders bei der eigentlichen Flächensuche zeigten die Dresdner Teams durchweg hervorragende Leistung.
Während Almut Harpe mit Atli, Constanze Bardehle mit Jeffrey und Antje Jahn mit Nelly bei der Wiederholungsprüfung die guten Leistungen der vorausgegangen Prüfungen bestätigten, konnte Anja Simon mit Finnley bei Ihrer ersten Rettungshundeprüfung erstmals die Einsatzfähigkeit nachweisen.
Mit jetzt 6 geprüften Hunden ist die Rettungshundestaffel des DRK Dresden weiterhin eine der einsatzstärksten Rettungshundestaffeln in Mitteldeutschland.