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Als Nelly am Sonntag kurz vor 12 Uhr bellte, war Hundeführerin Antje Jahn sofort klar, dass die Hündin den vermissten Rentner Klaus H. (68) gefunden hatte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Rettungshundestaffeln des DRK und einer anderen Hilfsogranisation seit über 11 Stunden im Dauereinsatz.
Die Suchteams aus Sachsen und Brandenburg unterstützten in diesem Einsatz eine groß angelegte Suchaktion der Polizei im Großraum Königsbrück. Gesucht wurde der 68jährige Heimbewohner Klaus H., der seit Samstagabend als vermisst gemeldet wurde.
Koordiniert durch den Abschnittsleiter wurden systematisch große Waldgebiete durch die Spürnasen abgesucht.
Aufgrund der Witterungsbedingungen und der körperlichen Verfassung des Vermissten gestaltete sich die Suche immer mehr zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Umso erleichterter waren alle Beteiligten, als über Funk die Meldung über das Auffinden des Seniors zu hören war.
Sofort machten sich auch die Helfer aus den umliegenden Suchgebieten auf den Weg zum Fundort, um die medizinische Erstversorgung zu unterstützen.
Zur weiteren Behandlung wurde Klaus H. mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Auch wenn Hündin Nelly sicher nicht wusste, dass Sie das Leben des Seniors gerettet hat, freute sie sich über die tollen Belohnungs-Leckerlies.