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Wenn in diesen Tagen "We are the Champions" aus den Lautsprechen dröhnt, gilt dies meist den erfolgreichen Fußballern bei der WM. Am Samstag Abend in Berlin jedoch galt dieses Lied den Siegern des RescueCamps 2010 aus Dresden. Nach einer 36stündigen Katastrophenschutzübung setzte sich das Dresdner Team gegen die starken Mitstreiter von insgesamt 15 Staffeln durch. Dabei wurden sowohl die Hunde als auch die Hundeführer bis an die Leistungsgrenze gefordert. Unter der professionellen Führung von Constanze Bardehle zeigten die Hundeführerinnen Almut Harpe, Anja Simon und Antje Jahn an den verschiedenen Stationen, dass sie sowohl in der Flächensuche als auch in der Trümmersuche einen sehr hohen Leistungsstand haben.
Die Organisatoren vom DRK Kreisverband Berlin-City haben es verstanden, sehr interessante und anspruchsvolle Stationen zu gestalten. Ein Schwerpunkt lag dabei auf dem Führen der Hunde auf Distanz. So mussten beispielsweise verschiedene mehrstöckige Gebäude abgesucht werden, ohne dass der Hundeführer das Gebäude betreten durfte. Hierbei wurden die Teams zum Teil mit schwierigen Zugängen oder einem unter Wasser stehenden Keller konfrontiert. Zu den Highlights gehörten auch das vom Hund selbständige Absuchen eines einsturzgefährdeten Bunkers sowie eines etwa 200 m langen U-Bahnschachtes nebst U-Bahn nach einem U-Bahnunglück mit Feuer- und Rauchentwicklung.
Mut, Geschicklichkeit und Fitness waren gefordert, als es die Aufgabe zu lösen galt mit dem Hund durch einen ca. 100 m langen verwinkelten dunklen Tunnel, der über verschiedene „Stolperstellen“ verfügte, zu kriechen oder sich gemeinsam mit dem vierbeinigen Partner aus der 5. Etage eines Gebäudes zu einem gegenüberliegenden Gebäude über etwa 50 m Distanz abzuseilen.
Nach dem Erfolgsgeheimnis befragt, verriet die Dresdner Mannschaft, dass es neben der Einzelleistung der Hundeführer und Hunde und der guten Zusammenarbeit im Team nicht zuletzt der guten Führung zu verdanken ist, die dafür sorgte, dass trotz anstrengender Tage die Stimmung im Team durchweg gut war und für reichlich Spaß sorgte.